Der Verein KUNSTSTÜCK e.V. präsentiert seit 1988 zeitgenössische Kunst in Hamburg Eimsbüttel. In der jetzigen Zusammensetzung und Zielsetzung arbeitet der Verein seit Oktober 1999. Ausgangspunkt dieser Neuorientierung war der Umzug von der Eimsbüttler Chaussee 23 in die benachbarte Amandastraße 44. Die Räume Amandastraße haben wir im Oktober 04 aufgegeben. Für weitere Aktivitäten ist dem Verein der Schneckenbunker am Schanzenbahnhof von einer Jury der Bezirksversammlung Eimsbüttel zugesprochen worden.
KUNSTSTÜCK wurde bisher von der Kulturbehörde Hamburg und dem Bezirksamt Eimsbüttel unterstützt.
>>> Kommunikation und Austausch
>>> Kunstraum Kunststück: Nutzung und
Angebot
>>> Kunststück: Internet-Präsenz
>>> Netzwerkfunktion in einem sich verändernden Stadtteil
>>> Interkultureller Austausch
KUNSTSTÜCK ist ein gemeinnütziger Verein, in dem Künstler initiativ
werden, und außerhalb des kommerziellen Galeriebetriebes eine
Präsentationsmöglichkeit und ein Forum schaffen. Kommunikation und
Austausch stehen dabei im Vordergrund.
Im Lauf des Ausstellungsbetriebes hat sich der konzeptionelle Schwerpunkt
von der Präsentation einzelner Künstler über thematische
gebundene Ausstellungen hin zu Gruppenausstellungen entwickelt. Wir
bringen damit verschiedene Künstler und ihre Arbeit thematisch
zusammen, stellen sie einander gegenüber und schaffen so eine neue
Diskussionsplattform. Dieser Ansatz hat die kommunikativen
Prozesse beschleunigt und positiv beeinflusst.
Kunstraum Kunststück: Nutzung und Angebot
Der neue Kunstraum KUNSTSTÜCK soll im Bunker Sternschanzenbahnhof entstehen. Im spiralförmigen Aufgang und im vorderen Bereich des Barraumes sind Kunstausstellungen, Performances und Installationen geplant. Auf der Ebene im oberen Kuppelbereich des Bunkers sollen in Zukunft Musikdarbietungen, Literaturveranstaltungen, Video- und Kurzfilmabende stattfinden. Dieses vielfältige
Angebot hat sich auch schon in der Vergangenheit als sinnvolle Ergänzung erwiesen, und
würde auch in Zukunft die Arbeit des Vereins im Vergleich zu konventionellen
Galeriebetrieben, den Stadtteil darin bereichern.
Kunststück: Internet-Präsenz
Seit Mai 2001 hat KUNSTSTÜCK eine Internet-Präsenz. Neben der Information
über aktuelle Ausstellungen und Projekte findet sich unter
www.kunststueck-hamburg.de ein Archiv, das fünf Jahre Ausstellungsarbeit
dokumentiert. Künstler erhalten hier die Möglichkeit, ihre
Arbeit im Medium Internet zu präsentieren und sich in einem Netzwerk zu
verknüpfen. Bei einzelnen Projekten war das Internet sogar
direkt in die Ausstellungarbeit einbezogen. Zusammen mit Video und
Fotografie sollen die medienspezifischen Möglichkeiten genutzt und
erweitert werden.
Netzwerkfunktion in einem sich verändernden Stadtteil
Kunststück fördert den regionalen, den bundesweiten und den
internationalen Kunst- und Künstleraustausch. Der Verein tritt hierbei als
wichtiger Vermittler zeitgenössischer Kunst auf. Darüber hinaus fungiert
KUNSTSTÜCK als Netzwerk innerhalb einer weitgehend
verstreuten und vereinzelten Künstlergemeinde.
Gerade durch die Schließung mehrerer Galerien im Hamburger Schanzenviertel
fällt KUNSTSTÜCK eine zentrale Rolle bei der Bündelung
vereinzelter Aktivitäten verschiedener Kulturschaffender in einem
Stadtteil zu, der wie kein anderer von urbanen Veränderungen geprägt
ist.
Seit Jahren erlebt das Viertel einerseits einen enormen Zuwachs an
kreativem Potential, zum anderen verringert sich der öffentliche
Kunstraum drastisch. Angesichts dieses Missverhältnisses ist KUNSTSTÜCK
eine unverzichtbare
Institution.
KUNSTSTÜCK orientiert sich auch mit Stadtteilprojekten, die es plant und
realisiert, an seiner unmittelbaren Umgebung.
Interkultureller Austausch
Ein Arbeitsschwerpunkt von KUNSTSTÜCK ist der interkulturelle Austausch.
In den letzten Jahren präsentierten sich Künstler aus über
zehn Nationen in den Räumen der Galerie. Ziel ist es, ausländische und
deutsche Künstler zusammen in Gruppenausstellungen zu
präsentieren.
Exemplarisch sei die internationale Wandmaler–Ausstellung zum Therma
„Agenda 21“ erwähnt, die Kunststück in diesem Sinne initiiert und
duchgeführt hat. Das Kennenlernen anderer Kulturen und deren
individuellen Äußerungsformen konnten anhand der konkreten Beispiele
internationaler künstlerischer Zusammenarbeit beschrieben und
diskutiert werden.
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